Besuch bei Bosch in Bremen Huchting

Letzte Woche war ich von Vincent Harter, dem Werkleiter des Bosch Werks in Huchting eingeladen. Gerne bin ich der Einladung nachgekommen und habe mich informieren lassen.

Vor zwei Wochen ging ja durch die Presse, dass durch eine Umstrukturierung und Verlagerung von bestimmten Produktionslinien die Stammbelegschaft von 390 auf dann 150 reduziert werden soll und auch 100 befristete Verträge nicht verlängert werden können. Das ist natürlich eine schreckliche Nachricht für die Beschäftigten vor Ort.

Doch von außen betrachtet ist der Weg, den Herr Harter dort jetzt mit der Konzernmutter ausgehandelt hat, die einzige Möglichkeit den Standort zu halten. Das Werk schreibt seit Jahren massive Verluste für die der Mutterkonzern aufkommen muss.  Mit der Perspektive, die verstellbaren Lenksäulen weiterhin in Bremen zu produzieren, ist zumindest sichergestellt, dass es wieder eine Perspektive gibt.

“Mit der Spezialisierung des Werks auf ein Wachstumsprodukt und den Kostensenkungen steigern wir unsere Produktivität”, sagt Harter. “Damit schaffen wir eine echte Zukunftsperspektive für unseren Standort Bremen.“

Und dem Engagement der Beteiligten haben wir es zu verdanken, dass die Konzernmutter dem Standort eine Chance gibt. Das erleben wir bei Kellogg’s, Hachez, Airbus und anderen Produktionsbetrieben leider anders.

Nun ist die Einflussname der Politik auf solche Konzernentscheidungen beschränkt. Dort wird erstmal anhand der Zahlenlage entschieden und es gibt leider keine bremischen Interessen, die bei diesen Entscheidungen eine Rolle spielen. Was Politik aber tun kann ist, sich zu kümmern und den kommenden Prozess zu unterstützen. Es geht jetzt darum die neue Strategie schnell umzusetzen um zu zeigen, dass man hier in Bremen willig ist, die Chance zu ergreifen. Parallel dazu würde ich einen Prozess anstoßen, an einem runden Tisch mit Bremer Unternehmen zu überlegen, wie wir die gut ausgebildeten Leute direkt in anderen Bremer Unternehmen beschäftigen können.

Dass in anderen Städten Standortentscheidungen für Arbeitsplätze in Bremen getroffen werden, können wir leider nicht ändern. Wir müssen aber bemüht sein, die Firmenzentralen und Niederlassungen, die es in Bremen noch gibt, zu stärken und vielleicht die eine oder andere Ansiedlung zu schaffen.

 

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Abschaffung der Kita-Gebühren

Hallo liebe Leute,

vielleicht habt ihr ja die Diskussion in den letzten Tagen schon mitbekommen.

Niedersachsen führt ab dem 1.8. die Beitragsfreie Kita ein. Bremen darf da aus meiner Sicht nicht hinterherhinken und muss gleichziehen. Nur so können wir im Standortwettbewerb mit dem niedersächsischen Umland weiter konkurrenzfähig bleiben und so junge Familien und Alleinerziehende in Bremen halten, ohne dass diese finanzielle Nachteile gegenüber den Nachbarn erleiden. Mein Vorschlag, ebenfalls kostenlose Kita-Plätze in Bremen einzuführen, wurde bereits vom Landesvorstand der CDU-Bremen einstimmig mit einem Antrag unterstützt. Die Fraktion wird nun parlamentarische Initiativen ergreifen, damit das Thema in die Bürgerschaft gelangt.

Ebenfalls finde ich, dass das letzte Kindergartenjahr verpflichtend für alle Kinder sein muss. Es ist wichtig, jedes Kind vor der 1. Klasse einmal in einer pädagogischen Einrichtung zu sehen. So können mögliche Defizite ausgeglichen und das Kind überhaupt schulfähig gemacht werden.

Die Kosten dafür belaufen sich auf 6-8 Millionen Euro in 2018 und dann 16-18 Millionen Euro im Jahr 2019. Das lässt sich aus den Haushaltsreserven finanzieren.

Ich bin überzeugt, dass das eine absolut notwendige Regelung ist.

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Neujahrsempfang mit Daniel Günther

Das war spannend !

Beim Neujahrsempfang der CDU hatte ich Gelegenheit, Daniel Günther, den Ministerpräsidenten aus Schleswig-Holstein zu begrüßen und ein bisschen kennen zu lernen. Tatsächlich dutze ich jetzt den ersten Ministerpräsidenten meines Lebens. 🙂 Daniel bringt viel frischen Wind mit und die Probleme auf den Punkt.

Hier ein kurzer Eindruck:
https://www.sat1regional.de/videos/article/neujahrsempfang-der-bremer-cdu-mit-spitzenkandidat-carsten-meyer-heder-256120.html

Danke Daniel, mehr davon !

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Die ersten Erfahrungen

Hallo liebe Leute,

jetzt sind doch schon mal einige Worte ins Land gegangen, zumindest in den meisten der relevanten Medien in Bremen.

Ich hatte meinen ersten Auftritt live im Fernsehen und jede(r), der/die es gesehen hat, haben meinen Stress gemerkt. Das war so und aus meiner Sicht OK für den Anfang.

Wer sich nochmal einen Eindruck verschaffen will:
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/politik/meyer-heder-cdu-bremen100.html

Auf der Eiswette am vorletzten Wochenende haben mir viele ihre Unterstützung zugesagt. Vergangene Woche Montag habe ich mich auch dem Landesvorstand der Bremer CDU vorgestellt und meine Motivation erklärt. Gefreut hat mich, dass meine Nominierung einstimmig vom Landesvorstand bestätigt wurde. Die Delegierten entscheiden dann final über meine Kandidatur im Mai auf dem Landesparteitag. Mit einer geschlossenen Partei gelingt uns der Wechsel in 2019!

Aber für mich steht fest: Bremen braucht Veränderung, damit wir eine Chance haben diesem seit 70 Jahren andauernden Dilemma zu entkommen. Denn die KPIs (“Key Performance Indicator”) Bremens haben sich in den letzten 10 Jahren unter Rot-Grün nicht verbessert! Bildung, Arbeitslosigkeit, Kinderarmut, Investitionsquote, Kriminalität, Bürgerservice, Verschuldung, wachsende Stadt … überall hat Bremen die rote Laterne. Um das zu ändern, braucht es nicht nur Gemecker, sondern den Willen, selbst was zu verändern und eine breite Unterstützung für einen Politikwechsel!

Und inzwischen konnte ich mich auch bei den ersten Stadtbezirksversammlungen Schachhausen/Vahr und Burglesum vorstellen. Auch dort habe ich in der Partei eine deutliche Aufbruchstimmung und breite Zustimmung gespürt.

Und jede(r) der /die im Sinne Bremens helfen will ist willkommen und kann mich dazu gerne jederzeit ansprechen. Ein paar Supporter findet ihr hier übrigens schon in meinem Blog.

Soweit für dieses Mal.

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Jetzt wird es politisch !

Hallo liebe Leute,

eigentlich war diese Seite ja gedacht, Dinge über team neusta, unsere Werte und unser Miteinander zu kommunizieren.

Wie das Leben aber so spielt, kommt es meistens anders als gedacht.

Also werde ich an dieser Stelle jetzt politisch(er). Ihr habt vielleicht schon gehört, gelesen, gestaunt, dass ich mich politisch engagieren möchte. Das ist dann ab jetzt auch kein Gerücht mehr 🙂

Diese Entscheidung ist natürlich nicht über Nacht gewachsen. Ich bin bereits vor einiger Zeit auf den Landesvorsitzenden der CDU, Jörg Kastendiek, zugegangen und habe ihm angeboten, mich einzubringen. Wo und an welcher Stelle, das stand überhaupt noch nicht fest. Aktuell sieht es aber ja tatsächlich so aus, als würde ich Spitzenkandidat für die nächste Bürgerschaftswahl werden. Darüber entscheidet natürlich am Ende die Partei. Aber ja, ich würde mich freuen, wenn mir die Mitglieder der CDU am Ende ihr Vertrauen schenken, damit ich den politischen Wechsel in Bremen an vorderster Front mitgestalten kann. Den Grundstein dafür legte auch Jens Eckhoff, der mit seinem Verzicht auf die Kandidatur den Weg frei gemacht hat, im Jahre 2019 geschlossen um den Regierungswechsel zu kämpfen. Dafür möchte ich ihm auch hier nochmals meinen Respekt zollen.

Jetzt haben wir die historischen Chance, als CDU mit Aufbruchstimmung und vielen inhaltlichen Themen in die nächste Bürgerschaftswahl zu gehen und zum ersten Mal überhaupt die stärkste Kraft in Bremen zu werden. Dafür werde ich mich voll einsetzen.

Worum geht´s mir? Um den – ich bleibe mal in meiner digitalen Fachsprache – politischen Reset! Bremen wird schlecht geführt und bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten. Mein Verständnis von einem Staat ist, dass er für die Bürger da ist und sich seinen Bedürfnissen anpasst. Und zwar nicht im schwerfälligen Schneckentempo, sondern lösungsorientiert, pragmatisch und effektiv.

Beispiel Familie: Eine Familie zu gründen – vor allem auch behördlich – ist in Bremen ein echter Akt. Schon heiraten, eine Geburtsurkunde für das Kind oder Elterngeld, da musste man in Bremen schon monatelang Geduld mitbringen. Doch das Dilemma geht weiter: fehlende und unflexible Kinderbetreuung  bis hin zu Schulen, wo Lehrer fehlen, Tafeln  fast von der Wand fallen und die Kinder in Sachen Digitalisierung weiter sind als die Erwachsenen. Wenn so ein Staat dann gleichzeitig die Kitagebühren erhöht oder bezahlbares Bauland für Familien wegen Koalitionsstreitigkeiten auf der Strecke bleibt, dann steht das doch ganz offensichtlich im Gegensatz zu Bürgerservice.

Der Senat in Bremen muss also wieder mehr für die Menschen tun, denn es geht nicht darum, sich mit sich selber zu beschäftigen. Wir brauchen einen Aufbruch in unserer wunderbaren Stadt. Das sehen viele Bremer auch so !

Auf gehts !

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