Fünf Minuten

Woran ist eigentlich erkennbar, ob ein Bewerber ins Team passt? Zeugnisse? Abschluss? Persönlicher Eindruck? Meiner Erfahrung nach lässt sich diese Frage nur von den Teamkollegen im direkten Kontakt beantworten. Deswegen dauern Vorstellungsgespräche bei mir oft nicht länger als fünf Minuten.
Ich habe mich bei Einstellungen auf meine Intuition und vor allem auf das Feedback meiner Mitarbeitenden verlassen. Wer kann schon in jemand Fremdes hineinschauen? Engagement, Teamgeist und Eigenverantwortung zeigen sich im Arbeiten und nicht in einer Gesprächssituation, in der sich beide Beteiligten von ihrer besten Seite zeigen wollen. Gerade Studienabgänger stehen in solchen Gesprächen unter Druck, sind angespannt und aufgeregt. Deswegen ist der erste Eindruck vielleicht nicht immer der richtige. 
Mir ist ein Commitment mit demjenigen wichtig, der bei team neusta arbeiten will. Probezeit bedeutet bei uns echtes Austesten und Überprüfen. In den sechs Monaten schauen vor allem die Mitarbeitenden im Team, was der oder die Neue kann. Im Arbeitsprozess zeigen sich die fachliche und soziale Kompetenz schnell und ehrlich. Ich setze darauf, dass es im Team offenes Feedback und Unterstützung gibt, um neuen Kollegen das Hineinwachsen ins team neusta zu erleichtern.

Feedback geben und annehmen, erfordert Selbstverantwortung und Reflexion. Und genau diese Haltung pflegen wir in der team neusta-Gruppe. Junge und neue Kollegen haben so die Chance zur persönlichen Entwicklung, die über verschiedene Angebote gefördert wird – seien es Coachingmaßnahmen oder Fortbildungen. Für das Team besteht die Herausforderung darin, eigene Prozesse zu überprüfen, neue Kollegen und deren Know-how zu integrieren sowie Feedback wertschätzend zu formulieren. Daran wächst auch das Team.

Meine Aufgabe hat also im Grunde darin bestanden, den gefühlt passenden Bewerber ins Team zu bringen. Dazu haben mir fünf Minuten gereicht.

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