Vertrauen

Mit dem Vertrauen ist das so eine Sache. Entweder schenkst du Mitarbeitenden, Kunden oder Partnern Vertrauen oder nicht. Da gibt es keine Grauzone. „Du kannst ein Unternehmen mit Vertrauen führen oder mit Misstrauen”, hat mir ein kluger Wegbegleiter mal gesagt. Ich habe mich für Vertrauen entschieden.

Das hat verschiedene Gründe:

Zunächst heißt Vertrauen zu schenken im Umkehrschluss, den anderen für vertrauenswürdig zu halten. Das bestärkt und schafft ein gutes Gefühl im Miteinander. Es bedeutet, achtsam mit dem geschenkten Vertrauen umzugehen, in dem ein besonders hoher Anspruch an Aufmerksamkeit, Sorgfalt, Einsatz und Zuverlässigkeit gilt. Genau das wünsche ich mir für die Arbeit in unseren Teams.

Vertrauen bedeutet aber auch, abzugeben und loszulassen. Das fällt Führungskräften manchmal schwer, ist für mich aber der Kern eigentlicher Führungsarbeit. Ich vertraue darauf, dass der Mitarbeiter die richtige Lösung, die passende Strategie schon entwickeln wird. Fehler inklusive im Übrigen, aber das passiert schließlich jedem. Das ist vielleicht nicht unbedingt „meine” Lösung, aber wenn alles bedacht und berücksichtigt ist, ist alles gut.

Und schließlich ist permanentes Misstrauen eine ziemlich anstrengende Sache, schätze ich. Immer zu kontrollieren, zu überprüfen, selbst zu machen, hält auf. So fehlen Zeit und Energie für die wichtigen Aufgaben – abgesehen davon, dass Misstrauen auch keinen Spaß macht.

Wir bei team neusta schenken Vertrauen und arbeiten daran, unsere Vertrauenswürdigkeit unter Beweis zu stellen.

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