Klar zum Ablegen …

Ahoi Leute,

heute Morgen ging es also los. Die „Alma“, die neue Weser-Fähre, die die Östliche Vorstadt und die Innenstadt mit der Überseestadt verbindet, hat zur Jungfernfahrt abgelegt. Der neue Shuttle-Service auf der Weser soll dazu beitragen, die Straßen, insbesondere in der Überseestadt, zu entlasten und Berufspendlern sowie Touristen einen attraktiven Service zu bieten. Werktags pendelt das Überseestadt-Shuttle neun Mal zwischen dem Weserstadion und dem Landmark-Tower hin und her. An Bord gibt es W-Lan und – wichtig – Kaffee.

Weitere Infos findet ihr hier: http://ueberseestadt-bremen-shuttle.de/

Die ersten vier Monate sind als Testphase angesetzt. Wir wollen erstmal schauen, wie der neue Service angenommen wird. Hierzu sammeln wir Feedback von Nutzerinnen und Nutzern sowie Nicht-Nutzerinnen und Nicht-Nutzern, um herauszufinden, an welchen Stellen wir noch nachjustieren können bzw. was den Leuten fehlt.

Vom Erstgespräch mit Hal över bis zur ersten Fahrt sind lediglich gute drei Monate vergangen. In der Zwischenzeit konnten wir viele Unternehmen gewinnen, die das Projekt mit unterstützen – die Zech Group, Werder Bremen, Datenschutz Nord, Hansewasser, ps, VBN, wkbike, Stürken Albrecht, wir, als team neusta und natürlich Hal över. Danke nochmal an dieser Stelle an alle Mitwirkenden!

Der Wunsch, die Weser als Wasserweg besser und vermehrt zu nutzen, besteht schon lange an vielen Ecken in Bremen. Das Projekt Überseestadt-Shuttle steht für mich auch exemplarisch dafür, Dinge einfach mal auszuprobieren, anzupacken, umzusetzen. Schluss damit, immer nach Gründen zu suchen, wieso ein Projekt nicht funktioniert. Sich langsam an eine Lösung ran tasten, ausprobieren, Feedback einholen, nachjustieren, weitermachen. Ähnlich wie in der agilen Software-Entwicklung. Einen Schritt zurück, dafür danach wieder zwei Schritte vor gehen. Man muss doch in dieser Stadt – und auch in unserer Gesellschaft – einfach mal Ängste vor dem Ausprobieren abbauen. Ich bin mir sicher, dann entstehen viele tolle Services und Projekte von BremerInnen für BremerInnen.

Denn, und das zeigt dieses Projekt, es gibt viele Menschen und Institutionen in Bremen, die Bock haben, in die Hände zu spucken und loszulegen …

 

 

 

 

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