Eure Ideen für Bremen

Hallo Leute,

so ein Wahlprogramm. Wie entsteht das eigentlich? Die Partei- und Fraktionsspitze setzt sich zusammen und denkt sich Schwerpunkt-Themen und Maßnahmen aus? Nö. Wir machen’s anders.

Es ist für mich ein Stück innerparteiliche Demokratie, ein Wahlprogramm nicht einfach im stillen Kämmerchen zu erstellen und dann abnicken zu lassen. Wir wollen die Ideen und Erfahrungen unserer Mitglieder und die interessierter Bürger einfließen lassen. Sie haben häufig einen ganz konkreten Blick auf Probleme und Herausforderungen in ihren Stadtteilen.

Dafür haben wir in den vergangenen Tagen  vier Programm-Workshops durchgeführt, in denen alle Teilnehmer eingeladen waren zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen ihre Impulse und Anliegen einzubringen. Parallel dazu bin ich an Bremens Haustüren unterwegs gewesen. Das Ziel auch hier: Was brennt den Menschen unter den Nägel, worum sollen wir uns kümmern?,

Ich ziehe eine sehr positive erste Bilanz. Die Beteiligung war richtig gut, die Stimmung konstruktiv und positiv, die Begegnungen an den Haustüren offen und freundlich. Die Bremerinnen und Bremer wollen mitmischen, sie wollen, dass sich in dieser Stadt was bewegt. Es sind nicht nur neue Vorschläge gemacht worden, sondern vor allem ist deutlich geworden, dass sich die Menschen über bereits lang bekannte, aber ungelöste Probleme ärgern: z.B. Unterrichtsausfall, schlechter Zustand der Straßen, fehlende Sicherheit, Kriminalitätsbrennpunkte usw. Die Leute erwarten vor allem, dass endlich mal etwas umgesetzt wird. Die Top 3 der am häufigsten genannten Themen in alle Workshops waren Bildung, Mobilität und über alle Bereich hinweg, quasi als Querschnittsaufgabe, der kluge Einsatz von Digitalisierung.

Meine täglichen Begegnungen und Gespräche mit Bremerinnen und Bremern in Schulen, Sportvereinen, aus der Seniorenvertretung, der Volkshochschule, aus Arztpraxen, Unternehmen, Wohlfahrtsverbänden, KiTas, Polizei, Feuerwehr, Kirchen, Moscheen, Bürgerinitiativen, Kultureinrichtungen und und und tragen ebenfalls dazu dabei, mein Bild von Bremen zu komplettieren und Anliegen aufzunehmen.

Wie geht’s jetzt weiter? Die Anregungen aus den Workshops und aus den Gesprächen werten wir in den kommenden Wochen aus. Auch wenn am Ende sicher nicht alles ins Wahlprogramm einfließen kann, der Input von außen beeinflusst dabei natürlich die Prioritätensetzung. Anfang des kommenden Jahres wollen wir zudem noch mit Vertretern von Kammern und Verbänden in öffentlichen Programm-Lounges diskutieren. Das finale Wahlprogramm verabschieden wir dann Mitte März auf einem Parteitag.

Ich freue mich, wenn du mir bis dahin  auch deine Themen und Ideen für Bremen mitteilst. Schreib mir doch einfach eine Nachricht über Facebook.

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